
Palenque
# Sehr beeindruckend, die Maya-Ruinen von Palenque. Mitten im heutigen Dschungel befand sich bis ca. 900 ein bedeutender Stadtstaat der Maya. Heute ist nur ein Teil des Regierungs- und Zeremonialbreichs freigelegt. Die Stadt ist nachwievor vom Dschungel verschluckt.

Am Ufer der Agua Azul
# Noch ein wenig ins Hochland hinauf gibt es einige sehenswerte Wasserfälle. Julia stand auf einem Mal wie von der Natur eingerahmt am Ufer der Agua Azul.

El Sumidero
# Etwas weiter im Süden bei Tuxtla Gutiérrez stösst man auf den Canyon El Sumidero, eines der beeindruckendsten Naturbauwerke Mittelamerikas.

Mangroven
# Stösst man vom Golf von Mexiko aus in eine der salzwassergespülten Lagunen vor, sind viele Ufer geformt von Mangrovenwäldern, die dort ihre Art der Landgewinnung betreiben.

Markthalle in Cholula
# Einkaufen hat in Mexiko vielerorts noch etwas Nostalgisches. Doch hinter den billigen Preisen und der enormen Vielfalt, verbirgt sich auch der Kampf jedes einzelnen irgendwie Geld zu verdienen. Trotzdem oder auch deswegen ist Konsum in Mexiko eine Art Volkssport… In Cholula verbirgt sich im Berg unter einer spanischen Kirche übrigens die wahrscheinlich größte jemals von Menschen gebaute Pyramide (nach Grundfläche).

Hauptstrasse in Puebla
# Autofahren ist in Mexiko nicht die beste Idee, hier eine Hauptstrasse in Puebla. Man stößt permanent auf Militär- oder Polizeikontrollen, die Autobahnen sind gebührenpflichtig, auf allen anderen Strassen muss man permanent über Bremspoller und die Fahrweise tut ihr übriges. Im Bus fahren ist (für Europäer) billig und deutlich entspannender. Nebenbei gibt es häufig Filme in spanisch.

Teotihuacan
# Blick über die „Strasse der Toten“ auf die Mondpyramide. Noch beeindruckender ist die Sonnenpyramide von Teotihuacan, einer vorspanischen Megacity unweit von Mexikostadt. Einst lebten dort 250.000 Menschen, man weiss immer noch nicht welche Kultur das war, sie hatte keine Schrift. Dafür war sie wahrscheinlich verantwortlich für die Entwaldung des mexikanischen Hochlandes. Auch die Azteken wussten nix mehr über sie, dafür gaben sie den steinernen Monumenten die Namen unter denen wir sie heute kennen.

Cosmovitral in Toluca
# In Toluca, einer Provinzhauptstadt unweit von Mexiko-Stadt, findet sich das Cosmovitral, ein Gebäude dessen Glaswände komplett Buntglasfenster enthalten, die die Geschichte der Welt erzählen. Es beherbergt den botanischen Garten der Stadt.

Taxis in Taxco
# Die ehemalige Silberstadt Taxco ist heute eine Künstlerstadt, die sich imposant in die Berge legt. Taxis sind hier ausschliesslich weisse Käfer. Es lohnt eine Fahrt hinauf zur Jesusstatue am Gipfel. Wegen des Blickes und der unglaublich engen und steilen Strassen.

Africam-Safari-Zoo
# Ebenfalls ein Erlebnis, dass man nicht in Mexiko erwartet hätte: Eine Afrika-Safari. Der Africam Park bei Puebla ist beeindruckend und es macht unerwartet viel Spass mit dem Auto zwischen Nashörnern, Löwen, Tigern, Lamas etc. hindurchzufahren. Wie die zu so vielen weissen Tigern kommen ist mir ein Rätsel.

Diego River Gemälde im Palacio Nacional
# Im Nationalpalast von Mexiko-Stadt malte Diego Rivera bis zu seinem Tode an einer ganzen Serie von Wandbildern. Die Szenerien werden durch die Geschichte Mexikos bestimmt. Darin taucht, wenig überraschend, auch hin und wieder das Gesicht Frida Kahlos auf.

Xochimilco
# Xochimilco ist der einzige Fleck in Mexiko-Stadt, der noch etwas von den alten Azteken bewahrt hat. Das Kanalsystem im ehemaligen See wurde von ihnen angelegt. Heute stehen auf den künstlichen Inseln Hütten und Häuser der Mexikaner in den Kanälen fahren diese bunten Touristenboote und auf diesen spielen Mariachis. Die legendäre Romantik und Verträumtheit lässt sich angesichts des Trubels und der schieren Massen aber nicht nachweisen…

Popcatepetl
# Hinter dem Feld aus Ess-Kakteen versteckt sich der Popocatepetl, einer der grossen Vulkane im mexikanischen Hochland. Er ist gleichzeitig eines der Wahrzeichen Mexikos, der zweithöchste Berg des Landes und von Cholula aus jederzeit malerisch zu betrachten.
# Als kleines Extra zu den 13 Bildern jetzt noch ein Filmchen. Aufgenommen in den Bergen nahe Valle de Bravos, zeigt es die hier überwinternden Monarch-Schmetterlinge, die angeblich in den Vormittagsstunden den ganzen Himmel bedecken können. Wir waren etwas spät dran.
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März 1, 2009 um 1:35 |
Hey Meister, tolle Photos samt der Geschichten. Mexico steht definitiv ganz oben auf meiner Liste – nächstes Jahr… Bin gespannt auf deine Berichte, wenn wir uns in WÜ wiedersehen!
März 2, 2009 um 7:54 |
Wow! Echt beeindruckend, was die alten Kulturen da geschaffen haben, auch wenn man nicht genau weiß, wer es im Endeffekt war
Und die Landschaften sind natürlich auch nicht ohne. Naja, vielleicht verschlägt es uns ja auch mal dahin…
März 2, 2009 um 9:12 |
alte Kulturen -> auf jeden Fall! Und auch immer wieder lehrreich zu erfahren wie vergänglich eine Kultur sein kann. Azteken, Mayas… Wobei, ich hab’ im Urlaub ein Buch angefangen zum Ausbruch des Krakatau 1883, da wird auch eine Vorstellung erwähnt, dass ein nicht eindeutig belegter Ausbruch des Krakatau um 535 zu weltweiten Klimaveränderungen geführt hat, die letztendlich auch das Verschwinden der Mayakultur verursacht hat. Klingt etwas gewagt, da die Maya so ab 700 bis ungefähr 900 ihre Bedeutung verloren. Andererseits wer bin ich, das zu beurteilen.
August 1, 2009 um 10:17 |
Eine beeindruckende und fremde Welt. Die Ruinen möchte ich auch irgendwann mal besucht haben.