So ein Blog zum Üben ist ja schön dachte ich, aber eigentlich ging es mir auch darum Euch mal die Fotos vom diesjährigen MELT! zu zeigen. Ein paar sind ja auch im Spreadshirt-Blog und bei JUSTmag übernommen, aber hier gibt es eine komplette Zusammenfassung.
English summary: Well you could read through all my comments on this year’s MELT! Festival, but basically this is to show you a lot of pictures from the bands and the festival…
Am ersten Tag und noch vor dem Regen aber nach dem Erstaunen über das vergrößerte Festivalgelände und die Unmengen an Besuchern gab es bereits zu sehen: Ladyhawke (oben links), Dune (oben rechts) und Blood Red Shoes (das Duo darunter). Allesamt nett bis unterhaltsam.
Adam Green (oben) hatte ebenfalls noch Glück und spielte vor dem Regen und durfte sich noch davor von Fans am Intro-Stand anhimmeln lassen. Die Performance war geübt alkoholisiert und unaufregend. Ebenfalls unaufregend waren später nach dem Regen DEUS (unteres Bild). Dabei hatte deren Auftritt wirklich Potential für etwas Grosses.
Bereits nach dem großen Freitag-Regen und eines der Highlights dann Zoot Woman. Zu „We won’t brake“, „Grey Day“ und „Automatic“ wippte die ganze Gemini Stage. Spass und Euphorie.
Wegen des Regens heftig verschoben hatte sich Kate Nash, von der ich immerhin noch die mitreisenden letzten drei Songs mitbekam und die mit Spannung erwarteten Hercules and Love Affair sind ganz ausgefallen. Dafür bespielten dann Alter Ego ein wenig die Gemini Bühne (oben). Abschluss und Highlight des ersten Tages war dann der früh-morgendliche Auftritt von Robyn. Herrlich verspielt, frisch und frech. Ganz „you can’t handle me“ (unten).
So vor dem 2. Tag hier erst mal ein Batzen Stimmungsbilder…
Am 2. Tag ging es nach dem obligatorischen Frühstücksausflug nach Dessau und einer Kurz-Badesession am Sollnitzer See planmäßig weiter. Superpunk (oben) aus Hamburg setzten Ihre übliche Partyrockmarke, the Notwist (mitte links) spielten nach dem 2. heftigen Regenschauer ein stimmungsvolles Konzert (inkl. dem immer wieder göttlichen „Pilots“) und die Stereo MC’s (unten) platzierten eine quirlige Einlage auf die Hauptbühne.
Dann das erste richtige Highlight 2008. Und das parallel. Während ich es für aussichtslos erachtete noch in den MELT-Klub zu kommen um die von vielen zum besten Auftritt gekürten The whitest Boy Alive zu sehen (siehe JUSTmag Artikel), blieb ich vor der Hauptbühne um die live immer wieder euphorisierenden Franz Ferdinand zu bestaunen.
Hat sich denn auch gelohnt. Die Schotten arbeiten am neuen Album und haben gleich 5 mir unbekannte Stücke gespielt. Mindestens 3 davon klangen auf Anhieb nach unbedingten HITs. Zwar klingt alles nicht mehr so neu und unverbraucht wie 2004, mehr und mehr schleicht sich das Stadion-Pop-Feeling ein, aber bei solchen Songs bereut man dass nicht. Und wenn man schon mal so schön Fotos schießen darf:
Anschließend gab es das unangekündigte MELT!-Feuerwerk und auf der Bühne mit Roisin Murphy gleich den nächsten Höhepunkt. Mit so vielen Kostümwechseln wie Songs, tanzbereiten Co-Sängerinnen und einem konsequenten Video-Background das spritzigste Konzert. Das aktuelle Album „Overpowered“ im Gepäck tat sein übriges. Hat Spass gemacht!
Vor dem 3. Tag noch ein paar Stimmungsbilder. Auf dem ersten, die Hauptbühne Sonntag früh gegen fünf zum Goldie Konzert. Ganz unten die Big Wheel Stage mit Pfützen-Athmo und darüber das Intro-Restaurant während des großen Regenschauers.
Die ersten waren am Nachmittag Los Campesinos! (oben) Eine frische junge Truppe, viele Instrumente, viele Stimmen und Euphorie. Musikalisch nicht ganz mein Fall. Danach Neon Neon – Der Sänger der Super Furry Animals in einer anderen Besetzung. Die brachten einige sehr coole Songs auf die Bühne!
Schließlich eine Band auf die ich während des gesamten Festivals gewartet hatte. Get Well Soon. Mit Ihrem großartigen Album „Rest now weary head, you will get well soon“ legten sie den stimmungsvollsten und musikalisch nachhaltigsten Auftritt des MELTs hin.
Zum Abschluss auf der Hauptbühne schließlich noch die MELT-Dauergäste Hot Chip und der Ober-Headliner Björk. Zu Björk durfte ich nicht in den Pressegraben, deshalb nur ein hinreichend brauchbares Bild aus der 15. Reihe…
Tja, trotz vieler kritischer Stimmen ob der Einlasssituation oder wegen der schieren Größe des Festivals, ich fand es nachwievor gelungen. Und zu sehen gibt es ja außerhalb der Konzerte immer noch jede Menge. Neben den tollen Nacht- und Tagansichten des Ferropolis’ Geländes diesmal auch eine Ian Curtis Ausstellung.
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